Die Vision vom unfallfreien Fahren ist ein wesentlicher Baustein der Daimler-DNA. Seit Jahrzehnten ist das Unternehmen einer der Vorreiter bei Sicherheits- und Assistenzsystemen, unter anderem weil in der konzerneigenen Unfallforschung die Grundlagen für die Verbesserung der Systeme gelegt werden.

Die Fahrzeug- und Verkehrssicherheit konnte in den letzten 60 Jahren stetig und deutlich verbessert werden. Daimler unterstützt die Anstrengungen der Politik, den Rahmen für weitere Verbesserungen zu setzen. Darüber hinaus treibt Daimler die Verbesserung der Verkehrssicherheit weiter aktiv voran. Fahrzeug- und Verkehrssicherheit waren, sind und bleiben Schwerpunkte der Entwicklung von Fahrzeugen aus dem Daimler-Konzern.

Sicherheit ist eine unserer zentralen Verpflichtungen gegenüber den Kundinnen und Kunden sowie auch allen anderen Verkehrsteilnehmenden. Bereits seit 1969 untersuchen Mercedes-Benz Experten in der unternehmenseigenen Unfallforschung kritische Verkehrssituationen und reale Unfälle mit Mercedes-Benz Fahrzeugen. Unser ganzheitliches Sicherheitskonzept der „Integralen Sicherheit“ ist deshalb konsequent auf das reale Verkehrs- und Unfallgeschehen abgestimmt. Sein Kern ist die Synergie von aktiver und passiver Sicherheit.

Assistenzsysteme, die Unfällen vorbeugen, sind sehr wirksam. Daimler bietet eine Vielzahl derartiger Systeme an, um für hohe Sicherheit zu sorgen.

Um die breit gefächerten Anforderungen an aktive Sicherheit zu erfüllen, nutzt Daimler die gesamte im Unternehmen vorhandene Expertise: Unsere Bereiche Lkw, Transporter, Omnibusse und auch Pkw sind seit Jahren sowohl eng miteinander als auch mit der zentralen Konzernforschung vernetzt. Dadurch profitiert jeder Bereich von den Entwicklungen und Erfahrungen des anderen. Unsere Entwicklungsingenieure arbeiten an der stetigen Verbesserung der Sensorik in den Fahrzeugen, um die Sicherheits- und Assistenzsysteme zu optimieren. Immer mehr Daten werden heute berücksichtigt. Umfangreiche Tests sollen dafür sorgen, dass die Sensoren gut „eingelernt“ sind und die standardisierten Reaktionen auf das komplexe Verkehrsgeschehen schnell und geschmeidig erfolgen.

Das intelligente Kombinieren und die Weiterentwicklung der Assistenzsysteme sollen in den nächsten Jahren den Weg zum voll automatisierten Fahren ebnen. Jedes neue Assistenz- und Sicherheitssystem soll und kann schon für sich die Zahl der Unfälle verringern. Ein Quantensprung in Richtung unfallfreies Fahren könnte durch die intelligente Integration aller dieser Systeme stattfinden: Am Ende der Entwicklung wird ein hochkomplexes Gesamtsystem stehen. Ein System, das es vermag, ähnlich flexibel auf sein Verkehrsumfeld zu reagieren, wie dies ein Mensch kann mit einem entscheidenden Unterschied: Ein solches System wird nicht müde, lässt sich nicht ablenken und auch nicht durch Emotionen oder Stimmungen beeinflussen – Faktoren, die derzeit häufig an Unfallereignissen beteiligt sind. Auf diese Weise könnte mit dem voll automatisierten Fahren künftig die Anzahl der Unfälle potenziell reduziert werden.