Innovative Lösungen rund ums Parken. Freie Parkplätze in Innenstädten sind rar. Sie zu finden, ist die eine Herausforderung, das Auto unbeschadet in die Lücke hinein und wieder heraus zu manövrieren, die andere. Bei beiden Aufgaben entlastet Mercedes-Benz die Autofahrer mit modernen Assistenzsystemen, einer intelligenten Vernetzung von Fahrzeugen und Infrastruktur sowie cleveren Dienstleistungen rund ums Parken. Neben den Autofahrern profitieren auch Umwelt und Städte von weniger Suchverkehr und einer effizienteren Nutzung der vorhandenen Parkflächen.

Unsere innovativen Lösungen rund ums Parken entlasten die Fahrerinnen und Fahrer in jeder Parkphase – von der Parkplatzsuche über den eigentlichen Parkvorgang bis zum Wiederfinden des Autos:

  • On-Street Prediction, Real-Time Information, Off-Street Information - diese drei neuen Mercedes me connect Dienste erleichtern Fahrerinnen und Fahrern die Parkplatzsuche. Die optionalen Dienste lassen sich mit der Mercedes me App in der S- und E-Klasse sowie im CLS nutzen. Seit Juni 2018 sind sie zudem in der C-Klasse und in der neuen A-Klasse verfügbar.
  • PARKTRONIC: Der aktive Park-Assistent erleichtert neben der Parkplatzsuche auch gleich das Ein- und Ausparken. Er lenkt das Fahrzeug automatisch in Parklücken. Bei erkannten Hindernissen kann er bremsen und wechselt, wenn nötig, automatisch auch die Fahrtrichtung und aktiviert den Blinker.
  • Automated Valet Parking ermöglicht in einem Pilotprojekt fahrerloses Parken im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart. Dabei stellt der Fahrer das Fahrzeug in einer „Drop-off Area“ ab. Ein Klick auf der zugehörigen Smartphone-App und das Auto startet selbstständig ins Parkhaus und manövriert in eine freie Lücke. Umgekehrt funktioniert es genauso: Über die App wird das Fahrzeug geordert, es startet und fährt selbstständig zu einer „Pick-up Area“.
  • Die Mercedes-Benz Parkkarte ermöglicht in ausgewählten deutschen Parkhäusern einen freien Parkschrankenzugang und bargeldlose Bezahlung. Die Karte, die über das Mercedes me Portal erhältlich ist, wird bei der Einfahrt ins Parkhaus automatisch ausgelesenmühsames Manövrieren an der Parkschranke und Warteschlangen an den Bezahlautomaten sind für ihre Nutzerinnen und Nutzer Vergangenheit.
  • Die Mercedes me App Car Sharing erlaubt es, Fahrzeuge der A-Klasse für eine festgelegte Nutzergruppe freizugeben, sodass sie, statt ungenutzt stillzustehen, während der eigentlichen Parkzeit genutzt werden können. Seit September 2018 können Freunde, Familienmitglieder oder Kollegen die A-Klasse mit der App unkompliziert für einen bestimmten Zeitraum buchen und fahren.
  • Die App CHARK.me erproben wir derzeit im Rahmen eines Pilotprojekts mit Daimler-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern in Stuttgart. Das Prinzip: Geparkte Autos werden zum „Drehkreuz“, an dem Dienstleister auf Bestellung des Fahrers Pakete, Lebensmittel oder Frischwäsche deponieren können. Nötig ist dazu ein Mercedes-Benz, der Mercedes me connect-fähig ist. Das Projekt soll im Lauf des Jahres 2019 auf externe Kunden ausgeweitet werden.
  • Der Service smart ready to spot hilft, das geparkte Auto wiederzufinden, und bietet weitere Funktionen, die den Rückweg zum eigenen Auto erleichtern.

moovel präsentiert digitalen Mobilitätsmarktplatz. Die moovel Group hat im September 2018 auf der internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik InnoTrans sowie im November 2018 auf der Smart City Expo in Barcelona ihren digitalen Marktplatz vorgestellt. Von der MarktplatzLösung können Kunden, Verkehrsunternehmen und Mobilitätsdienstleister gleichermaßen profitieren. Sie ermöglicht die flexible Modellierung von Zahlungsströmen und wird damit den vielfältigen Anforderungen der Mobility-as-a-Service-Anwendungsfälle gerecht, auch und gerade bei verkehrsmittelübergreifenden Fahrten. Verkehrsunternehmen können ihr Transportangebot über den digitalen Marktplatz – auch ohne den sonst nötigen regulatorischen Aufwand für den Erwerb oder die Befreiung von einer Zahlungslizenz – mit anderen Mobilitätsdiensten bündeln und in neue Preismodelle einbinden. Weltweit nutzen heute weit mehr als 6 Mio. Menschen die Produkte der moovel Group.

Weltpremiere des Vision URBANETIC. Mit der Studie des autonom fahrenden Vision URBANETIC haben wir 2018 ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept vorgestellt. Das Ziel: Auf einer nahezu unveränderten Straßeninfrastruktur sollen mehr Personen und Güter mit weniger Fahrzeugen befördert werden, um Innenstädte zu entlasten und gleichzeitig wachsende Mobilitätsanforderungen zu erfüllen. Die Lösung ist ein Fahrzeug, das sowohl Personen als auch Güter befördern kann. Der Vision URBANETIC dient, je nach Aufbau, als Ridesharing-Fahrzeug für bis zu zwölf Personen oder als Cargo-Modul für den Transport von bis zu zehn Europaletten. Seine Basis ist ein autonom fahrendes, elektrisch betriebenes Chassis, integriert in eine komplexe IT-Infrastruktur, die Angebot und Nachfrage in einem definierten Gebiet in Echtzeit analysiert und sogar lokale Informationen – zum Beispiel über stattfindende Veranstaltungen auswertet, die externe Steuerinstanz, das sogenannte Vehicle Control Center. Es erkennt über die Datenerfassung zum Beispiel eine Menschengruppe in einem gewissen Bereich und kann automatisch Fahrzeuge bereitstellen, die den gesteigerten Bedarf schnell und effizient bedienen.

Vision URBANETIC kann aber noch mehr: Dank Vollvernetzung und einer intelligenten Steuerung werden nicht nur Informationen ausgewertet, sondern auch daraus gelernt. So ist das System in der Lage, zukünftige Bedarfe zu antizipieren und darauf einzugehen. Damit können Prozesse optimiert und beispielsweise Warte- oder Lieferzeiten verkürzt sowie Staus vermieden werden. Das Ergebnis ist eine autonom fahrende Flotte, deren Routen flexibel und effizient in einem Vehicle Control Center geplant werden können. Langfristig soll das Konzeptfahrzeug so die Innenstädte entlasten und zu einer verbesserten urbanen Lebensqualität beitragen.

Vision URBANETIC erweitert Zukunftsinitiative adVANce. Die Studie Vision URBANETIC erweitert unsere strategische Zukunftsinitiative adVANce um das Innovationsfeld „AUTONOMOUS@VANS“. adVANce konzentriert sich auf Innovationsfelder, die über den zukünftigen Erfolg in der Transport- und Logistikbranche entscheiden: Das Innovationsfeld eDRIVE@VANS beschäftigt sich mit der Elektrifizierung des Van-Portfolios. Bei den „Vernetzungs- und Internet-der-Dinge-Anwendungen (IoT)“ geht es um die optimale Integration verschiedenster Digital-Technologien in die Transporter von Mercedes-Benz Vans (DIGITAL@VANS). „Innovative Hardware-Lösungen“ (SOLUTIONS@VANS) verfolgen das Ziel einer ständigen Verbesserung des Laderaums mit seiner Logistik und der Anpassung an sich wandelnde Ansprüche aus dem Transportgewerbe. Mit Mercedes-Benz Van Rental konzentriert sich erstmals eine Marke des Konzerns ausschließlich auf die Vermietung von Transportern (RENTAL@VANS). Ein erstes Beispiel für die Entwicklung innovativer Sharing-Angebote ist das Joint Venture mit dem US-Start-up Via (SHARING@VANS).
Der neue eVito
Elektrifizierung des ÖPNV – Neuer eCitaro mit höherer Reichweite
Joint Venture mit Via
Die Elektrostrategie eDrive@VANs

Bus Rapid Transit. Das Busverkehrssystem Bus Rapid Transit (BRT) steht für eine schnelle, komfortable und kosteneffiziente Mobilität: Separate Busspuren ermöglichen einen staufreien und dicht getakteten Betrieb. Abgas- und Geräuschemissionen können gemindert werden. Die Unabhängigkeit vom übrigen Straßenverkehr erlaubt höhere Geschwindigkeiten und sorgt für mehr Zuverlässigkeit. Voraussetzung hierfür: Die Busse müssen an Ampeln Priorität erhalten. Außerdem sind moderne und barrierefreie Haltestellen, Pre-Ticketing und eine Verknüpfung mit dem übrigen ÖPNV sowie Park-and-ride- und „Bike-and-ride“-Angeboten wichtig.

Mit der Einführung eines BRT-Systems in der australischen Stadt Adelaide zählte Daimler vor rund 30 Jahren zu den Pionieren urbaner Mobilität. Heute gibt es weltweit rund 185 BRT-Systeme auf allen Kontinenten. Wir engagieren uns auch weiterhin für den Ausbau von BRT in aller Welt. So stellen wir geeignete Gelenkbusse bereit und unser internationales Expertenteam berät Verkehrsbetriebe bei der Einführung und Weiterentwicklung von BRT-Systemen.

Neue Minibusse für die Städte. Auf der IAA Nutzfahrzeuge hat Daimler 2018 eine neue Generation von Mercedes-Benz Minibussen vorgestellt. Das Flaggschiff der Minibus-Baureihe Sprinter City ist der Sprinter City 75. Der 8,5 Meter lange Linienbus kann bis zu 38 Fahrgäste befördern. Unter seiner Karosserie verbirgt sich innovative Technik. Dazu gehört zum Beispiel ein extra langer Radstand, der eine geräumige Niederflur-Plattform zwischen den Achsen ermöglicht. Diese kann flexibel mit Klappsitzen, Rollstuhl- und Kinderwagenplätzen, einer Bestuhlung mit Schnellwechselsystem oder Stehplätzen genutzt werden. Ebenso einzigartig ist die exklusiv für die Mercedes-Benz Minibusse entwickelte und gefertigte Hochlast-Hinterachse. Ihre Tragkraft von 5,0 Tonnen bildet die Basis für 6,8 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht.

Digitale Dienste für das vernetzte Fuhrpark-Management. Mobilitätslösungen der Zukunft basieren ganz wesentlich auf der Vernetzung von Fahrzeugen. Das gilt besonders für gewerbliche Fuhrparks. Mit Blick auf die Bedürfnisse von Fuhrparkmanagern hat die Mercedes-Benz Connectivity Services GmbH ihr Produkt „connect business“ 2018 um den Dienst „Driver Messaging“ und eine Schnittstelle zur Integration in bestehende Systeme erweitert. Alle flottenrelevanten Daten werden auf der „connect business“-Plattform gebündelt und die Flotte zentral gesteuert. Mit connect business sind die relevanten Fuhrparkkennzahlen jederzeit abrufbereit: Unerwartete Ereignisse können planbar gemacht sowie Ausfallzeiten reduziert werden. Auf diese Weise unterstützt „connect business“ proaktives Handeln und hilft, bestehende Prozesse zu optimieren und die Effizienz im Fuhrpark zu steigern.

Seit dem Start von „connect business“ im Jahr 2017 ist die Zahl der über die Plattform vernetzten Fahrzeuge bereits auf rund 30.000 gestiegen. Seit 2018 sind die Konnektivitätsdienste auch in Frankreich, Belgien und den Niederlanden verfügbar. Waren die Services anfangs nur für Pkw- Flotten der Marke Mercedes-Benz verfügbar, so kann das Angebot inzwischen über eine nachrüstbare Hardware markenübergreifend für alle Fabrikate im Fuhrpark eingesetzt werden.